"Global Governance im Widerstreit konfligierender Konzepte" |
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Grenzüberschreitende Probleme
benötigen grenzüberschreitende Lösungen. Aus dieser Erkenntnis ist in den neunziger Jahren das Konzept "Global Governance" entstanden. Die Idee: Nicht mehr nur die nationalen Regierungen, sondern auch transnationale Unternehmen, Gewerkschaften, Menschenrechtsgruppen und andere betroffene Organisationen versuchen, grenzüberschreitende Probleme zu lösen - die sie zum Teil selbst verursacht haben. Nicht mehr nur autoritative Regierungsbeschlüsse, sondern ein neuartiges Institutionen- und Regelsystem, zu dem auch freiwillige Vereinbarungen wie die über soziale Mindeststandards für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehören, kommt dabei zum Einsatz. Was genau bedeutet "Global Governance" und inwieweit wird es bereits umgesetzt? Führt Global Governance zu mehr Demokratie oder gefährdet sie diese, weil dabei Akteure Einfluss gewinnen und Regeln setzen, die sich nie einer Wahl gestellt haben? Werden lediglich bestehende Herrschaftsverhältnisse mit all ihren Widerspürchen auf einer neuen Ebene rekonstruiert? Und was bedeutet dieses Konzept aus einer Gender-sensitiven Perspektive? In dieser Ringvorlesung wird das Konzept Global Governance von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus verschiedenen politik- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven- unter Einbeziehung institutionalistischer, normativer, kritisch-theoretischer, systemtheoretischer und feministischer Standpunkte diskuitiert. |
Insitut
für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen, Heinrich-Böll-Stiftung Bremen |
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Zeit
und Ort |
Montags
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